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NVIDIA und SK Group schmieden 500-Milliarden-Dollar-Allianz zur Förderung von Koreas KI-Ambitionen

Jul 27, 20261 Min. Lesezeit
NVIDIA und SK Group schmieden 500-Milliarden-Dollar-Allianz zur Förderung von Koreas KI-Ambitionen

Zusammenfassung der Nachrichten

NVIDIA und die SK Group haben eine erweiterte strategische Partnerschaft im Wert von über 500 Milliarden US-Dollar angekündigt, die den Bau von KI-Fabriken im großen Maßstab und eine langfristige Liefervereinbarung für Speicher der nächsten Generation umfasst. Die beiden Unternehmen unterzeichneten Absichtserklärungen, die Pläne detaillieren, die fortschrittliche GPU-Computing-Infrastruktur mit der Entwicklung von High-Bandwidth-Memory (HBM) kombinieren und Südkorea als wichtiges Zentrum für KI-Infrastruktur im asiatisch-pazifischen Raum positionieren.

Bau von KI-Fabriken

Im Mittelpunkt der Vereinbarung steht der Plan von SK Telecom, eine 2-Gigawatt-KI-Fabrik zu bauen, die NVIDIAs DSX-Plattform in Verbindung mit der kommenden Vera Rubin beschleunigten Computing-Architektur nutzt. Die Anlage wird voraussichtlich mehr als 50.000 NVIDIA-GPUs umfassen und teilweise mit SK hynix HBM4-Speichermodulen betrieben werden. Die erste Phase soll laut Aussagen, die neben der Ankündigung veröffentlicht wurden, bis 2027 (Eastern Time) abgeschlossen sein.

Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage voraussichtlich zu den größten KI-Rechenzentren in Korea gehören. Sie ist darauf ausgelegt, sowohl interne SK Group-Tochtergesellschaften – einschließlich SK hynix und SK Telecom – als auch externe Organisationen über ein GPU-as-a-Service-Modell zu bedienen. Dies ermöglicht es Unternehmen aus den Bereichen Fertigung, Telekommunikation und Forschung, auf fortschrittliche Computerressourcen zuzugreifen, ohne eigene Infrastrukturen aufbauen zu müssen.

Speicherlieferung und gemeinsame Entwicklung

Über den Bau der Infrastruktur hinaus umfasst die Partnerschaft eine langfristige Vereinbarung zwischen NVIDIA und SK hynix zur Sicherung der Speicherlieferung der nächsten Generation. Die Unternehmen werden gemeinsam High-Bandwidth-Memory (HBM)-Technologie entwickeln, die für KI-Training, KI-Agenten-Workloads und physische KI-Anwendungen wie Robotik und autonome Systeme bestimmt ist.

Diese Speicherkooperation soll eine stabile Lieferkette für die fortschrittlichen Komponenten gewährleisten, die für KI-Beschleuniger der nächsten Generation benötigt werden, und gleichzeitig die zugrunde liegende Halbleitertechnologie weiterentwickeln, die in Rechenzentren weltweit eingesetzt wird.

Regionale und branchenweite Auswirkungen

Die Partnerschaft wird als Teil einer breiteren Anstrengung zur Deckung der stark steigenden globalen Nachfrage nach KI-Rechenkapazitäten dargestellt. Durch die Ansiedlung von KI-Infrastruktur im großen Maßstab in Südkorea soll die Zusammenarbeit die digitale Transformation in der Fertigung, Telekommunikation und anderen Branchen der Region unterstützen.

Führungskräfte beider Unternehmen beschrieben die Vereinbarung als einen bedeutenden Schritt zur Skalierung von beschleunigter Computing- und Speichertechnologie, um den Anforderungen der KI-Forschung, der Unternehmensanwendung und aufkommender Anwendungsbereiche wie physischer KI und Robotik gerecht zu werden.

Was kommt als Nächstes

Die erste Phase der KI-Fabrik soll Ende 2027 (Eastern Time) abgeschlossen sein, wobei nachfolgende Phasen die Kapazität im Laufe der Zeit erweitern sollen. Analysten haben angemerkt, dass die volle Auswirkung der Partnerschaft – einschließlich ihrer Auswirkungen auf die globale Speicherversorgung und die Kapazität der KI-Infrastruktur – erst mit dem Erreichen von Bau-Meilensteinen in den kommenden Jahren deutlicher wird, obwohl die Größenordnung der Ankündigung beträchtlich ist und der Zeitplan mehrere Jahre umfasst.

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